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Gemeinnützigkeit

Gemeinnützigkeit

Das Gemeinnützigkeitsrecht für Vereine ist in der Abgabenordnung geregelt. Danach können rechtsfähige und nicht-rechtsfähige Vereine als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie nach ihrer Satzung und ihrer tatsächlichen Geschäftsführung selbstlos, ausschließlich und unmittelbar die Allgemeinheit fördern. Es kann dabei nur der Gesamtverein anerkannt werden, nicht seine einzelnen Abteilungen, auch wenn diese rechtlich selbständig sind.

Vorteile:

  • Ertragsteuerfreiheit, d. h. keine Körperschaft- und Gewerbesteuerpflicht (Ausnahme: Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb bei Umsatz > 35.000 €).
  • Ggf. ermäßigter USt-Satz (= 7%) bei Erlösen des Zweckbetriebs.
  • Befreiung von Grund- und Erbschaftsteuer im satzungsmäßigen Bereich.
  • Befreiung von Lotteriesteuer sofern der Losgesamtpreis einen bestimmten Wert nicht übersteigt.
  • Berechtigung zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen (= "Spendenquittungen").
  • Inanspruchnahme des Übungsleiterfreibetrags bis max. 2.400 €/Jahr (Stand: 01.01.2015).
  • Inanspruchnahme der sog. Ehrenamtspauschale bis max. 720 €/Jahr (Stand: 01.01.2015).

Nachteile:

  • Keine Begrenzung/Auswahl der Mitglieder.
  • Begrenzte Höhe des jährlichen Mitgliederbeitrags.
  • Zeitnahe Mittelverwendung.
  • Keine primäre Verfolgung eigenwirtschaftlicher Zwecke.
  • Keine Begünstigung von Mitgliedern. 
  • Auflösungsbestimmung gem. Vorgaben der Finanzverwaltung.

(c) Steuerberatung Sandra Oechler

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